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Verlässlichkeit für
Kinder psychisch erkrankter Eltern

 

Erforderliche Voraussetzungen von Patenbewerbern

Grundsätzlich kann jeder Mensch eine Patenschaft übernehmen: alleinstehende Personen oder Familien, unabhängig davon, ob sie eigene Kinder haben, die eigenen Kinder bereits nicht mehr im Haushalt leben oder ob sie kinderlos sind. Eine spezielle fachliche Ausbildung ist nicht erforderlich.

Wer eine Patenschaft für ein Kind psychisch erkrankter Eltern übernehmen will, sollte:

  • genügend freie zeitliche Ressourcen haben, mindestens ein Kind regelmäßig mindestens einen Nachmittag/Abend pro Woche (mind. 3 h) und ein Wochenende im Monat zu betreuen und zu versorgen,
  • die räumliche Möglichkeit (eigener Raum) haben, ein Kind zeitweise im eigenen Haushalt aufnehmen zu können und
  • es in Ausnahmefälle bis zu acht Wochen vollständig in seinem Haushalt zu versorgen,
  • private oder berufliche Erfahrungen im Umgang mit Kindern haben,
  • sich wünschen und fähig sein, eine langfristig verbindliche Beziehung zum Kind aufzubauen, ohne dessen Eltern ersetzen zu wollen,
  • psychisch belastbar sein,
  • über eine hohe kommunikative und soziale Kompetenz verfügen (z. B. gut zuhören können)
  • psychisch erkrankte Menschen in ihrer Elternrolle akzeptieren und wertschätzen,
  • bereit sein, an unserer Patenschulung und Patentreffen und an einer Supervisionsgruppe für Paten sowie an Beratungsgesprächen teilzunehmen,
  • einwandfreie aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse von sich und allen im Haushalt lebenden Erwachsenen vorweisen können.

Wir sagen NEIN zu jeder Form von Missbrauch! Wir treten entschieden dafür ein, die uns anvertrauten Kinder vor Missbrauch zu schützen und den Zugriff für Täterinnen und Täter so schwer wie möglich zu machen. Dabei achten wir auf eine äußerst sorgfältige Auswahl unserer Patinnen und Paten, haben uns ausführlich fachlich mit dem Thema beschäftigt, mit anderen Berliner Patenschaftsangeboten vernetzt und thematisieren das Thema sowohl mit Patinnen und Paten als auch mit teilnehmenden Eltern und Kindern. Prävention von Missbrauch ist uns ein wichtiges Anliegen!

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