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Verlässlichkeit für
Kinder psychisch erkrankter Eltern

 

Fachliche Begleitung von Patenschaften

Patenschaften, die über AMSOC e.V. vermittelt werden, sind grundsätzlich bis mindestens zur Volljährigkeit des Kindes angelegt. Damit diese Beziehungen langfristig stabil verlaufen, ist eine fachliche Begleitung der Patenschaften, insbesondere auch die der ehrenamtlichen Paten, besonders wichtig.

Obligatorische Jahresgespräche

Nach Beendigung der Probezeit einer Patenschaft laden wir alle Beteiligte von uns aus mindestens einmal jährlich zu einem Jahresgespräch ein. In diesem wird über den Verlauf der Patenschaft und im kommenden Jahr zu erwartenden Veränderungen im Leben aller Beteiligten gesprochen.

Beratungsgespräche nach Bedarf

Je nach aktueller Situation variiert der fachliche Beratungs- und Begleitungsbedarf einer Patenschaft erheblich. Tendenziell ist er zu Beginn einer Patenschaft, bei sich anbahnenden Veränderungen und bei schweren psychischen Krisen der Eltern am höchsten. Es hat sich bewährt, Gespräche über das Jahresgespräch hinaus dem tatsächlichen Bedarf anzupassen.

Dabei sind wir grundsätzlich darauf angewiesen, dass Sie, Ihr Kind (ab einem gewissen Alter) oder der Pate sich bei uns melden und einen Gesprächsbedarf signalisieren. Dann können Gespräche in unterschiedlichen Konstellationen bei AMSOC, bei Ihnen oder beim Paten stattfinden und persönlich, telefonisch oder per E-Mail geführt werden. Die Koordinatorin von AMSOC-Patenschaften nimmt bei diesen Gesprächen häufig die Rolle einer Mediatorin ein oder berät Einzelpersonen gezielt.

Notfallhandy

Teilnehmenden Familien und Paten steht darüber hinaus ein Notfallhandy zur Verfügung. Gerade psychische Krisen treten oft unerwartet auf und bedürfen eines schnellen Handeln, ggf. auch der Aufnahme des Kindes bei seinem Paten.

Patenschaftsfest

Einmal jährlich organisiert AMSOC e.V. ein Patenschaftsfest, zu dem alle Familien und Paten - auch die noch unvermittelten - eingeladen werden.

Supervision und Fortbildungen für ehrenamtliche Paten

Die ehrenamtlichen Paten erhalten darüber hinaus mindestens ein Jahr, doch in der Regel drei Jahre Supervision. Dort haben die Paten eine Möglichkeit, ihr Handeln - vor allem im Zusammenhang mit der Patenschaft - zu reflektieren. Darüber hinaus werden den Ehrenamtlichen Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen wie "Erste Hilfe für Kinder" angeboten.

Wir sagen NEIN zu jeder Form von Missbrauch! Wir treten entschieden dafür ein, die uns anvertrauten Kinder vor Missbrauch zu schützen und den Zugriff für Täterinnen und Täter so schwer wie möglich zu machen. Dabei achten wir auf eine äußerst sorgfältige Auswahl unserer Patinnen und Paten, haben uns ausführlich fachlich mit dem Thema beschäftigt, mit anderen Berliner Patenschaftsangeboten vernetzt und thematisieren das Thema sowohl mit Patinnen und Paten als auch mit teilnehmenden Eltern und Kindern. Prävention von Missbrauch ist uns ein wichtiges Anliegen!

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